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Richtig heizen, richtig lüften – Ein spannendes Thema

Wie vermeide ich Schäden in und an Immobilien? Wie heize und lüfte ich richtig?


Erstveröffentlichung 06. Januar 2014. Überarbeitet im Januar 2023

Hohe Heizkosten veranlassen dazu, die Heizungen nach unten zu regulieren, um Einsparungen zu treffen. Wer kennt das nicht? Doch ist das alles richtig und auch sinnvoll? Die stark gestiegenen Energiekosten lassen auch Vermieter und Mieter in den Heizperioden wieder öfters Kontakt haben und auch Hauseigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, kennen das. Sie fragen sich immer wieder „wie heize und lüfte ich richtig„. In den meisten Fällen kommt es hierbei zu Unstimmigkeiten und vielerorts zu Streit. Wir wollen Euch hier in unserem Blog ein paar Tipps geben, wie Ihr Schäden vermeiden könnt. Teilen ausdrücklich erwünscht.


Worauf ist beim Heizen und Lüften zu achten?

(Quelle: Deutscher Mieterbund)

Ihr kennt das? Vermehrt kommt es zu Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung oder im Haus. Teilflächen an Decken und Wänden weisen schwarze Flecken auf. Ein Schimmelpilz macht sich breit. Diese Gegebenheiten sind Mängel der Mietsache. Hier muss der Vermieter diese Schäden beseitigen und Mieter sind zur Mietminderung berechtigt. Es sei denn, der Mieter hat die Schäden selbst verursacht, weil zu wenig geheizt und zu wenig gelüftet wurde. Erfahre hier, wie Du letzteres auf jeden Fall vermeiden kannst.


Wertvolle Tipps und Ratschläge, wie Du richtig handelst

  • Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20 Grad Celsius, im Bad 21 Grad Celsius, nachts im Schlafzimmer 14 Grad Celsius. Als Faustregel gilt: Je wärmer die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden

  • Die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz abstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer, als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur

  • Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten

  • Nicht vom Wohnzimmer das Schlafzimmer mitheizen. Das „Überschlagenlassen“ des nicht geheizten Schlafzimmers führt nur warme, das heißt feuchte Luft ins Schlafzimmer; diese schlägt dort ihre Feuchtigkeit nieder

  • Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen

  • Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wie viel Wind weht

  • Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reichen in der Regel 15 Minuten Stoßlüftung aus

  • Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werde

  • Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern nach draußen lüften

  • Bei inneliegendem Bad ohne Fenster auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) lüften. Die anderen Türen geschlossen halten. Besonders nach dem Baden oder Duschen soll sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilen

  • Große Mengen Wasserdampf (z. B. durch Kochen) möglichst sofort nach draußen ablüften. Auch hier durch Schließen der Zimmertüren verhindern, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt

  • Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten

  • Nach dem Bügeln lüften

  • Auch bei Regenwetter lüften. Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trotzdem trockener als die warme Zimmerluft

  • Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig

  • Bei neuen, besonders dichten Isolierglasfenstern häufiger lüften als früher. Auch dann spart man im Vergleich zum alten Fenster Heizenergie

  • Große Schränke sollten nicht zu dicht an kritische Wände angerückt werden. Aber: Zwei bis vier Zentimeter Abstand müssen reichen



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